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Atopisches Ekzem und Sport

Sie oder Ihre Kinder haben atopische Haut: trockene Haut, rote Flecken und Juckreiz sind an der Tagesordnung. Diese Situation kann Sie davon abhalten, Sport zu treiben, da Sonneneinstrahlung, Kälte oder Schwitzen die Symptome verschlimmern können. Wenn Sie jedoch die richtigen Gewohnheiten annehmen, können Sie alle Vorteile nutzen und sie zu einem wichtigen Verbündeten machen, damit Sie sich besser fühlen und an etwas anderes denken als an Juckreiz! Hier sind einige Vorsichtsmaßnahmen, die Sie treffen sollten, damit Sie unbesorgt teilnehmen können.

  • Reduziert die irritierenden Auswirkungen von SchweißRegelmäßig mit einem Handtuch abwischen (und nicht mit dem T-Shirt, wenn Sie schwitzen), ohne zu reiben.
     
  • Trinken Sie regelmäßig viel Wasser.
     
  • Wählen Sie Ihre Kleidung sorgfältig ausTragen Sie Baumwollkleidung, die locker genug ist, damit der Schweiß entweichen kann, und möglichst mit Außennähten, um Scheuerstellen zu vermeiden. Waschen Sie sie nach jeder Sitzung gut und ohne Weichspüler.
     
  • Waschen Sie sich sofort nach der SitzungSpülen Sie sich mit frischem Wasser ab, um einen längeren Kontakt mit reizenden Stoffen wie Chlor oder Schweiß zu vermeiden, und entscheiden Sie sich für ein seifenfreies Reinigungsprodukt mit physiologischem pH-Wert (nicht das aus der Umkleidekabine!). Tupfen Sie die Haut trocken und tragen Sie nach Möglichkeit sofort nach dem Duschen ein nährendes Pflegeprodukt auf, um die geschwächte Haut zu beruhigen.
     
  • Schützen Sie sich vor der Sonne und auch vor „extremen“ Temperaturen: Atopische Haut muss noch mehr geschützt werden – tragen Sie alle zwei Stunden eine geeignete, parfümfreie Sonnencreme auf und tragen Sie eine Kappe. Außerdem sollten Sie intensive Aktivitäten bei Außentemperaturen unter -5 °C oder über +30 °C (insbesondere während der Spitzenzeiten hochallergener Verschmutzung) vermeiden, da diese Temperaturunterschiede die Haut sehr empfindlich machen.
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Anmerkungen des Experten

Körperliche Bewegung und Sport sind Verbündete bei der Behandlung von Hautkrankheiten, da sie sich positiv auf die Stimmung und das Wohlbefinden auswirken und so einem der Faktoren entgegenwirken, die Neurodermitis-Schübe verschlimmern: Stress.

Dr. Marco Ambonati, Dermatologe

  • Bevor Sie ins Wasser gehen, tragen Sie auf alle von Ekzemen betroffenen Stellen eine isolierende Creme auf, die einen Schutzfilm bildet, der eine Barriere gegen reizende Stoffe wie Chlor oder Salz darstellt.
     
  • Wenn Sie aus dem Wasser kommen, spülen Sie sich schnell mit klarem Wasser ab (eine gute Minute lang) und trocknen Sie sich dann vorsichtig mit einem sauberen Handtuch ab. Tipp: Entscheiden Sie sich für ein Handtuch aus Mikrofaser, das für empfindliche Haut weicher ist (und so schnell trocknet!).

Ist es nicht ratsam, ein Deodorant zu benutzen, wenn man ein Ekzem hat?

Schweiß und Deodorant können Reizungen verursachen, insbesondere Antitranspirant-Deodorantien, die Aluminiumsalze enthalten, die für empfindliche Haut nicht empfohlen werden. Daher ist es am besten, sie zu vermeiden, zumindest vor einer Trainingseinheit. Und wenn der Verzicht auf ein Deodorant unvorstellbar erscheint, entscheiden Sie sich für ein alkohol- und parfümfreies Deodorant und tragen Sie es nach dem Sport und dem Duschen auf.

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Diese Schutzcreme bietet langanhaltenden Schutz für die durch Chlor und Salz geschädigte Haut sowie für die durch Schwitzen gereizte Haut. Seine Textur mit „Zweite-Haut-Effekt“ hinterlässt einen weichen, schützenden Film.

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